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IMKEREI

Die Räume unserer Imkerei wurden 2017 errichtet und verfügen über einen Lagerraum, sowie einen komplett verfliesten Honigverarbeitungsraum mit Bodenabfluss. Die Räume entsprechen vollständig den geltenden Hygienevorschriften und -standards und bestanden bisherige Kontrollen anstandslos.
Der Honigverarbeitungsraum verfügt über genügend Arbeitsflächen, einem geräumigen Ausgussbecken mit komfortabler Gastro-Brause, sowie Stromanschlüsse mit 230V und 400V für die elektrisch betriebenen Geräte. Weiters ist er auch mit allen erforderlichen Equipment, also Geräten zur Vorbereitung und Entdeckelung, elektrisch betriebener Honigschleuder, Abfüll- und Lagerbehältern,   geeichter elektonischer Waage, autom. Rührgerät, Bienenbrotmaschine, Trockengerät für den Blütenpollen, Mahlgerät für Propolis, Dampfwachsschmelzer, u.v.m. ausgestattet.

BIENSTÄNDE

Bei unseren Bienenständen stehen die Bienenbeuten in geschützter Position, frei auf auf einem Holzgestell. Der Bienenstand ist möglichst nach Osten und sonst so angeordnet, das für die Bienen ein schonendes und für uns ergonomisches Arbeiten möglich ist. In der Nähe des Bienenstands bieten wir unseren Bienen natürlich immer benötigtes Wasser an. Die Blechhauben der Bienenbeuten werden gegen Wind beschwert. 
Die Position des Bienenstands wurde von uns so gewählt, damit unseren Bienen in ihrer direkten Umgebung genügend Nahrungsangebot Nektar, Pollen und Honigtau zur Verfügung stehen. Ebenso achten wir auf biologische Grundsätze und umliegende naturbelassene Trachtflächen. Die biologische Reinheit unseres Honigs, des Wachs sowie die Gesundheit unserer Bienen lassen wir seit jeher regelmäßig, zumindest aber jährlich von einem unabhänigen Labor überprüfen.
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BIENENBEUTEN

Unsere Bienenwohnungen, die "Beuten" sind komplett aus Holz und vertikal beliebig  erweiterbar. Durch die modulare Bauweise, ist es uns jederzeit möglich, bei Bedarf die Beute in der Schwarmzeit zu erweitern und vor dem Winter ensprechend verkleinern. Dadurch können unnötige Bienenschwärme im Sommer und ein besserer Wärmehaushalt im Winter gewährleistet werden.
Das Innere der Beuten bleibt vollständig unbehandelt und wird vor der Wiederverwendung von Wachsresten befreit und ausgeflämmt um Krankheitserregern vorzubeugen. Die Außenseite der Beuten streichen wir mit "Auro"-Farben um eine längere Haltbarkeit der Bienenhäuser zu gewährleisten.

BIENENVÖLKER

Wie im niederösterreichischen Bienenzuchtgesetz festgelegt, arbeiten wir ausschließlich mit Carnica-Bienenvölkern. Beim Ankauf achten wir auf österreichische, regionale und möglichst biologische Herkunft.

Ein wichtiger Teil unserer Imkerarbeit besteht aus der Bienenzucht. Dazu erstellen wir von den sanftmütigsten, brutfreudigsten und betreffend der Honigmenge, fleißigsten Bienenvölkern "Ableger". Dazu entnehmen wir 1 oder 2 Brutwaben mit jüngster Brut. Diese setzen wir in leere Beuten mit 1 Honig-, 1 Pollenwabe, Rähmchen mit Mittelwänden und genügend Futter und stellen diese auf einen anderen Bienenstand mind. 3km vom ursprünglichen Bienenvolk entfernt auf. Nach 3 Wochen schlüpft die Königin und beginnt nach dem Begattungsflug mit der Eiablage im neuen Bienenstock. Ein neues Bienenvolk ist entstanden!
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HONIGERNTE

Bei der Honigernte werden von uns ausschließlich reine Honigwaben geerntet. Dazu setzen wir zum passenden Zeitpunkt sogenannte "Honigräume" mit Absperrgittern auf, damit die Königin hier nicht brüten kann. Im Brutraum vorhandene Honigwaben mit Brutnestern lassen wir dem Bienenvolk als wertvolle Nahrung. Vor der Ernte prüfen wir ob die Waben überwiegend verdeckelt wurden und mittels Refraktometer der Feuchtigkeitsgehalt des Honigs deutlich unter 17% liegt. Erst dann ist der Honig reif und kann geerntet werden. Andernfalls lassen wir ihn noch reifen. Honig mit zu hohem Wassergehalt wird zu Met (Honigwein) vergoren.
Sofort nach der Ernte erfolgt die Auffütterung durch ein Zucker-Wassergemisch (mind. 18 kg je Bienenvolk), damit die Bienen mit genügend Nahrung gut durch den Winter kommen.

AUFFÜTTERUNG

Natürlich belassen wir einige Waben mit Honig im Bienenvolk. Damit unsere Bienenvölker aber genügend Nahrung für den Winter haben, füttern wir sie sofort nach der Honigernte auf. Ein Bienenvolk benötigt, um gut durch die Winterzeit zu kommen, ca. 18kg Futter. Dazu kaufen wir österreichischen Bio-Zucker zu, vermischen ihn mit Wasser und kneten ihn entweder zu einem Zuckerteig, oder rühren ihn im 2:1 Verhältnis zu einem Zuckersirup an.
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HONIG SCHLEUDERN

Sofort nach der Ernte, kommen die Honigwaben in den Honigverarbeitungsraum. Dort wird die Wabe "entdeckelt" - also die Wachsschicht mit einer Honiggabel entfernt.
Die entdeckelten Waben werden anschließend in der Honigschleuder ausgeschleudert.
Um Wachsteile aufzufangen läuft der Honig durch Grob- und Feinsiebe bevor er in die Abfüllkannen oder Lagerbehälter rinnt. Auf eine feinere Filterung verzichten wir bewusst, damit der Blütenpollen, der dem Honig seinen reginalen unverwechselbaren Geschmack verleiht, nicht verloren geht.
Nach einigen Tagen wird in den Lagerbehältern, der "Schaum" von der Oberfläche entfernt. Diesen essen wir meistens selber, oder verwenden ihn für die Produktion von Met oder Honiglikör. Danach kann der Honig in die Gläser abgefüllt und etikettiert werden.