Das Wort Propolis kommt aus dem Griechischen und bedeutet vor der Stadt.
Zum Schutz vor Witterungseinflüssen produzieren viele Pflanzen einen harzigen Stoff, mit dem sie vor allem Blatt-, Blütenknospen und auch Früchte schützen.
Dieses Harz stammt überwiegend von Pappeln, Birken, Erlen, Kastanien, aber seltener von Nadelgehölzen. Die Bienen sammeln diese Harze, mischen Wachs dazu und verwenden die Propolis im Bienenstock als Baumaterial und Desinfektionsmittel.

Die Propolis besteht zu ca. 50% aus Harzen, ca. 30% Wachs, ca. 10% ätherischen Ölen und etwa 5% Pollen. Dieses Gemisch wird dann von der Biene mit Fermenten angereichert.

Die antioxidative Wirkung von Propolis und seine Eigenschaft als Radikalfänger werden von bis zu 40 enthaltenen Flavonoiden hervorgerufen. Sein hoher Flavonoidgehalt macht es zu dem Lebensmittel mit dem zweithöchsten Gehalt an Flavonoiden nach Tee und Wein. Propolis wirkt entzündungshemmend, gegen Viren, Pilze, verschiedene Parasiten, fördert die Regeneration des Körpers, stärkt das Immunsystem, fördert den Gallenfluss, entgiftet und schützt die Leber, verbessert die Durchblutung und wirkt lokal betäubend und schmerzstillend.